Schilthof

Ganzheitliche Gebäudesanierung eines denkmalgeschützten Bankgebäudes

Gemeinsam mit den Fachspezialisten und der kantonalen Denkmalpflege wurde für den Schilthof ein sanftes Sanierungskonzept für die Fassadensanierung entwickelt. Die Fassade wurde mit einem speziellen Niederdruckverfahren gereinigt und mit einem farblich identischen mineralischen Farbanstrich erneuert. Starke Zerstörungen im Sandstein, speziell im Sockelbereich und an den Baliustraden, wurden komplett saniert, erneuert oder ersetzt. Die völlig zersetzten Vasen auf dem Rondell wurden gesichert und rückgebaut. Von der gesicherten Vase wurde ein Abdruck genommen, von der sechs Ersatzvasen in Aluminium gegossen wurden. Holz- und Metallwerke wurden gereinigt, partiell ausgebessert und durch entsprechende Oberflächenbehandlungen aufgefrischt und geschützt. Ferner wurde der aussenliegende Sonnenschutz durch farblich harmonierende Stoffrollos erneuert und automatisiert.

Neben den denkmalpflegerischen Arbeiten wurde die Gebäudtechnik wie Brandmeldeanlage, Elektro- und Sanitärleitungen erneuert, sowie durch eine Kühlungsanlage für die Büroräume ergänzt. Der unsichtbare Rückkühler wurde in einem ungenutzten Öltank im Innenhof platziert, so dass er optisch nicht in Erscheinung tritt damit die Gestalt des eingetragenen Denkmals nicht beeinträchtigt wird.

Abgeschlossene Fassadensanierung
Beginn der Fassadensanierung
Freigelegter Sockelbereich mit ersten Reparaturarbeiten
Bemusterung Sanierungskonzept Sockelbereich
Bemusterung Sanierungskonzept Balustrade
Gerettete Referenzvase
Inspektion durch den Steinmetz
Ornament der Originalvase
Saniertes Gebäude vor der Montage der Vasen
Anlieferung der Vasen
Erste Ersatzvase auf dem Weg zur Dachterrasse
Ankunft der ersten Ersatzvase auf der Dachterrasse
Ersatzvase
Saniertes Metallgeländer